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Enthärtungsanlagen

Doppelenthärtung AWS 2-550

Das von den öffentlichen Versorgern abgegebene Trinkwasser bzw. das Brunnenwasser aus Eigenversorgungsanlagen kann die unterschiedlichsten Wasserhärten aufweisen. Je nach Verwendungszweck wird daher der Einbau einer Enthärtungsanlage erforderlich, wenn für verschiedene Produktionszwecke oder bei Betrieb einer Umkehrosmose-Anlage eine Enthärtung des Rohwassers erfolgen muss.

Härteausscheidungen treten bevorzugt bei Temperaturerhöhungen (z.B. bei Kesselanlagen oder Betrieb von Wärmetauschern) oder Aufkonzentrierung in Membrananlagen auf. Um dies zu vermeiden, bietet VWS Schweiz Enthärtungsanlagen nach dem Ionenaustauscher-Prinzip an. Dabei werden die Härtebildner (Calcium, Magnesium, Strontium und Barium) gegen Natrium aus der Kochsalzlösung, die für die Regeneration verwendet wird, ausgetauscht.

Die Regeneration der Enthärtungsanlage kann mengenabhängig oder qualitätsabhängig ausgelöst werden. Das VWS Schweiz Lieferprogramm beinhaltet hierzu alle Optionen: die mengenabhängig regenerierte Baureihe Typ AW (Auslösung der Regeneration auch optional über Resthärtemessung Typ RH-Control möglich) oder die über Sensoren regenerierbare Baureihe Typ AWS.

Die Regeneration der Anlagen erfolgt grundsätzlich im chemikaliensparenden Gegenstrombetrieb. Dabei kann bis zu 40% Regenerationssalz eingespart werden. Wenn die Rohwasserhärte stark schwankt, können durch den Einsatz der Sensormesstechnik zur bedarfsabhängigen Regeneration nochmals bis zu 10% Betriebsmittel eingespart werden - ein wirksamer Beitrag zum Umweltschutz.

Zusätzliche Komponenten wie automatische Verschneideeinrichtungen, Resthärtekontrollgeräte und Salzmangelanzeigen komplettieren den komfortablen vollautomatischen Betrieb der VWS Schweiz Enthärtungsanlagen.